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WESERKURIER

01. Juni 1999
Grenzgänge gegen Schubladen Wolfgang Heller und sein heiteres Chaos / Ausstellung in Südweyhes Wassermühle Weyhe-Südweihe. Man sagt den Deutschen im allgemeinen eine gewisse Ordnungsliebe nach. Schön verpackt und säuberlich geordnet, legt er oder sie alles dahin, wo es hingehört, an seinen Platz. Klappt das einmal nicht, ist die Ruhe dahin und die Unordnung groß. Mit dem heiteren Chaos hat Wolfgang Heller keine Probleme, im Gegenteil: Der Zevener Maler hat Gegensätze zum Programm gemacht. Dem Schubladendenken wird schon mit dem Titel der Ausstellung "Grenzgänge" ein Riegel vorgeschoben. Die Selbstbeschreibung seines Malstils als "Physikalischer Impressionismus" verrammelt die Schubladen schließlich so fest, daß die zumindest am Sonnabend in der Südweyher Wassermühle, am Tag der Ausstellungseröffnung, nicht mehr aufzubekommen waren. Hinter dem Begriff "physikalischer Impressionismus" verbirgt sich nicht Impressionismus als Malstil, sondern die persönlichen Eindrücke, Impressionen eben des Künstlers selbst, umgesetzt in Formen und Formeln der physikalischen Gesetzmäßigkeit und Naturgesetze. Eine mathematische Struktur durchzieht die Bilder. Beredetes Beispiel ist das Werk Ereignishorizont. Angefangen mit Gleichungen und Potenzen bis hin zur Chaostheorie wird die theoretische Grundlage der Welt angedeutet. Deutlich tritt das Motiv der Mathematik in dem dreidimensionalen Bild "Fraktal" auf. Die Jahresringe von Bäumen machen hier die Formel, das rein Theoretische, in der Natur sichtbar. Auch sind die Grenzen in den Bildern des Künstlers stets fließend, greifen ineinander, übereinander und vermischen sich wieder neu. Das eine Motiv ist in dem anderen vorhanden. So tauchen in den Werken immer wieder die Zeichen Ying und Yang auf. Symbole für die Einheit aller Dinge, die Wolfgang Heller in seinen Bildern darstellt. Wirft man einen kurzen Blick auf die Biographie des 48jährigen Malers so gerät man unvermittelt ins Stutzen. Lehre als Maschinenschlosser mit sich anschließender Seefahrt steht da geschrieben. Erst 1977 taucht das Malen im Lebenslauf auf. Aufgrund einer Krankheit, erfährt man da, mußte der Künstler seine berufliche Laufbahn abbrechen und gelang so auf Umwegen zur Malerei. Die Auseinandersetzung mit Freuds Psychoanalyse und mit dem Leben und Werk des Surrealisten Salvador Dali brachte den damals 26jährigen als Autodidakten zum Malen.So wie sich auch im Leben des Malers das Unglück in Glück verwandelte, das Negative nicht nur negativ, sondern gleichsam Anfang und Neues war, sind auch die Bilder Spiegel selbsterfahrener Erkenntnisse. Die Ausstellung ist noch vier Wochen in der Wassermühle Südweyhe zu sehen

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Dazu bleib noch zu sagen,daß ich anläßlich der Ausstellung im Internet mir den Begriff "Impressionismus"

noch einmal überdacht  und ihn umbenannt habe in "PHYSIKALISCHE-EVOLUTION",

was ich mittlerweile auch den als für den treffenderen Begriff halte.

Vor 250 Jahren, am 8.September 1757,wurde die sogenannte Konvention von Zeven geschlossen. Tatsächlich stand das Geschehen um die Konvention von Zeven im Kontext des Siebenjährigen Krieges und war damit Teil der europäischen Geschichte des 18.Jahrhunderts. In der Ausstellung ist dann näher zu erfahren,wie Zeven in die damaligen Ereignisse verstrickt war.Ein Besuch ist lohnenswert, zumal auch ein Kleidungsstück Friedrich des Großen zu sehen ist.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum
Autor und Herausgeber: Wolfgang Heller
Klostergang 10

27404Zeven

Erreichbar unter:

Telefon: +49 4281/80770
E-Mail: phy_evol@live.de.de
Internet: www.phy-evol.de
Kunst-Fuer-Alle
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Der letzte Tanz im Paradies

 

 

Öl Mischtechnik 79cm mal 98cm.Die fundamental unterschiedliche Identität zwischen Mann und Frau wird an der Einfärbung erkennbar.Die Frau als Vacuum blau,und der Mann als Beherrscher des Feuers,die  immer wieder wie auf magische Weise und immer wieder aufs Neue zusammenfinden .-Während der Weg aus dem Paradies schon anfängt(dasPentagon)

Es läßt sich auch heute noch nicht entscheiden,ob sich das Universum in alle Zeiten ausdehnen ,oder wieder in sich zusammenfallen wird.-Ich für meinen Teil bleibe bei meiner Perspektive,nach der sowohl das Paradies als auch die heutige Welt nur eine vorübergehende Erscheinung ist,die dann allerdings in ein" Endresultat" münden könnte.

Stringtheorie

 



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